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VN Mo, 20.12.2004

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Kultur 

Neu, konsequent und verspielt

Ensemble "Triage" mit neuen Stücken von Vorarlbergern in der Bludenzer Remise

VON SILVIA THURNER

Bludenz (VN) Das Ensemble "Triage" spielt in seinen Konzerten fast ausschließlich Auftragskompositionen. In der Bludenzer Remise wurde wieder ein vielseitiges und spannendes Erlebnis geboten.

Der Kontrabassist Uwe Martin, der Saxophonist Frank Steckeler und der Perkussionist Christoph Indrist spielen in einer Besetzung, für die es nur sehr wenig Literatur gibt, deshalb geben sie Werke in Auftrag und bringen diese zur Uraufführung.

Gepaart mit dem musikalischen Niveau entstand in den vergangenen fünf Jahren für das Ensemble "Triage" ein Markenzeichen, das immer mehr an Profil gewinnt. Das neueste Programm forderte Vielseitigkeit, denn die dargebotenen Kompositionen spannten einen weiten Bogen des kompositorischen Ausdrucks. Sämtliche Werke erklangen in ausgewogenen Interpretationen, mitunter hätte eine etwas ausgeprägtere dynamische Gestaltung den musikalischen Ideen einen noch markanteren Ausdruck verliehen, beispielsweise die Kompositionen von Gerold Amann, Murat Üstün und Peter Herbert.

Sogwirkung

Gerold Amanns satirisches Werk "Ö! zur Lage der Kulturnation" spielte "Triage" schon öfters, denn in dieser Komposition kommt Amanns Meisterschaft der musikalischen Ironie besonders gut zum Tragen. Alle nachfolgenden Kompositionen stellten Uraufführungen dar. Peter Kleindienst bezog sein Werk "Weit weg" auf eine Galliard von John Dowland. Die Musiker agierten im Raum verteilt, das Hören der einzelnen Klanginseln als Kontinuum stellte sich nur abschnitt weise ein, so dass die komposi torische Idee, aus den Einzelteilen ein Ganzes zu bilden, nicht vorbehaltlos gelang.

Einen "Groove", in dem auch Bezug auf "House-Music" genommen wurde, komponierte Theodor Pauß. Prägnant musiziert stellte sich von Beginn an eine Sogwirkung ein. Allerdings wurde klar, dass diese durchaus interessante Musikart Bewegungsfreiheit und Lautstärke benötigt, um auf Dauer wirken zu können. Murat Üstüns Werk "Ararat" ist beziehungsreich konzipiert und beinhaltet mehrere überraschende Wendungen, die einen stringenten Spannnungsbogen bewirken. Die Schichtung einer statischen Grundlage im Bass und Schlagwerk sowie einer blues artigen Melodie in Posaune und Saxophon kam gut zur Geltung. Als Gast begeisterte der Posaunist Uli Binetsch das Publikum. "Friendly Fire" nannte Peter Herbert seine neueste Komposition. Obwohl der Spielfluss noch nicht vollends vorhanden war, kamen die Gestik der Musik und die ausgewogene Kommunikation zwischen den Instrumenten gut zum Ausdruck.

Kompetent und mitgestalterisch im Dienst junger Komponisten: Ensemble "Triage". (Foto: Sit)




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